2/27/2015

Hey ihr Lieben,

ich bin Charlene. Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann erfahrt ihr das ganze hier. Falls nicht, na ja... Dann seid ihr auch hier willkommen! 
Genau heute vor zwei Wochen, an dem 20. Februar, hab ich meinen Brief von AFS bekommen. Ich glaub, ich habe noch niemals je zu vor einen so wertvollen Brief bekommen, Leute. Und zwar wurde ich mit diesem Brief glückliche Stipendiatin des PPP's

Ich kann euch nicht im geringsten sagen, wie sich sowas anfühlt, wahrscheinlich ist das ja auch bei jedem anders, aber ich hab's immer noch nicht begriffen! Ich meine, man denkt, man schaut in den Spiegel und sieht eine ganz neue Person. Aber man ist die gleiche (leider) :D Hiermit kann ich euch nur empfehlen, euch auch dort zu bewerben, weil es sich lohnt! Und selbst, falls ihr nicht der glückliche Stipendiat seid, ihr sammelt hier Erfahrungen fürs Leben. :-) Ich dachte anfangs niemals daran, dass ich jetzt diesen Post schreiben würde und tataa, seht her und staunt! 

Also, ich werde euch jetzt die ganze Geschichte von vorne bis hinten erzählen. Viel Spaß! 

Es fing alles vor ungefähr einem Jahr damit an, als meine Freundin Lena und ich uns beim PPP beworben haben. Wir sind zwar nicht im gleichen Wahlkreis, dafür aber in der gleichen Klasse und ziemlich gute Freunde. Aber ich glaube, dass ist nochmal eine ganz eigene Geschichte wert. 
Jedenfalls haben wir uns relativ früh beworben und relativ spät eine Antwort bekommen. AFS war von uns beiden die Organisation und wir haben beide gegen November erst eine Einladung zum Auswahlwochenende bekommen. Übrigens hatten wir es zur gleichen Zeit. Dann hatten wir innerhalb von ungefähr zwei Wochen einen Brief bekommen. Wir waren beide weiter. Ich betone an dieser Stelle nochmal, dass unsere Auswahl und auch alles andere nichts mit einander zutun hatten. Alles Zufall. Irgendwann Mitte Januar hatten wir auch beide unsere Gespräche bei dem Abgeordneten. Und dann trennten sich unsere Wege. Während Lena schnell eine Zusage bekam, wurde ich im Dunkeln stehen gelassen. Wirklich, es war noch nie so spannend, nach Hause zu kommen und in den Briefkasten zu schauen. Nach ein paar Wochen kam dann ein Brief vom Abgeordneten... Er wollte sich nicht zwischen uns entscheiden müssen, was ich auch ehrlich gesagt total nachvollziehen konnte. Er hat die Entscheidung letztendlich AFS überlassen, denn die haben ja auch Zeit gehabt, uns über das Wochenende kennen zulernen. Tja, dann verging wieder und wieder die Zeit. Irgendwann hatte ich es schon aufgegeben, einen Blick in den Briefkasten zu werfen. Doch dann....
Also das war der Wahnsinn. 
Der absolute Hammer-Wahnsinn.

Ich hab sofort Lena angerufen und ihr die Neuigkeit erzählt. Ich glaub, es ist unfassbar! Die Wahrscheinlichkeit, dass wir beide das Stipendium bekämen war eins zu neun. Ohne Mist, wir haben sooft nachgerechnet, wie hoch die Chancen stehen. Dann haben wir festgestellt, dass wir ja nun beide zusammen hin- und zurückfliegen (also im gleichen Flugzeug sitzen). Außerdem haben wir die Vorbereitungen zusammen (da wir beide mit AFS fliegen).

Ich freue mich, auf diesen außergewöhnlichen Teil meines Lebens! 


Liebe Grüße 

Charlene